Die beiden Tage waren nicht sehr spektakulär für mich. An Tag 1 (3.12.) gab's eine kleine Einführung, Erklärung der Räumlichkeiten, jede Menge Vertrags- Bürokratiekrams, und ich habe ein paar neue Leute kennen gelernt. Leider keiner davon in meinem Alter ...
Witzigerweise habe ich aber eine meiner Nachbarinnen getroffen, die auch dort Patientin ist, also war ich nicht ganz so allein.
Leider war es nicht derselbe Arzt wie beim Aufnahmegespräch anfang November, sondern ein anderer, dem ich den Sachverhalt - also warum ich eigentlich hier bin - schildern musste. Ich komme mit dieser Person absolut nicht klar - unfreundlich und eiskalt, und ich bin nicht die Einzige, die diesen Eindruck hat.
Therapiemäßig starte ich erst nächste Woche durch, diese Woche soll ich mich erstmal eingewöhnen und an Eingewöhnungstreffen teilnehmen (Wortwiederholung -_-), (Blut)Befunde nachbringen ...,
Medikamente bekomme ich keine, außer Truxal, die ich im Notfall nehmen soll.
Im übrigen wurde die Verdachtsdiagnose BORDERLINE gestellt, eine genauere Diagnostik soll aber noch durchgeführt werden.
Heute (2. Tag) hatte ich eine "Skills"-Einführung, um mich später näher mit dem Thema auseinander zu setzen; Skills sollen mir dann helfen, aus einem Tief, einer extremen Situation, wieder ins Hier-und-Jetzt zu kommen, aber näheres berichte ich, wenn es so weit ist und ich meine erste, richtige Therapieeinheit hinter mich gebracht habe.
Danach hatte ich ein Gruppentreffen, wo über den/die richtige/n Therapeuten oder Therapeutin für die Nachsorge diskutiert wurde - gääähn!
Und danach haben wir einen Ausflug zu einer nahe gelegenen Alpaka-Ranch unternommen, war zwar ganz nett, aber mM nach etwas zu kalt, um dort 1 h zu verbringen und sich berieseln zu lassen.
Ich hoffe, bald Spannenderes erleben zu dürfen :)
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